Die Pflanzen-Heilkundige

Details

Die Pflanzenheilkunde gehört zu den ältesten medizinischen Therapien und ist auf allen Kontinenten und in allen Kulturen beheimatet. Grundlage der Pflanzenheilkunde ist die Heilpflanzenkunde, die das Wissen um die verschiedenen Heilpflanzen sowie deren Toxikologie beinhaltet. 

Seit ältester Zeit sind es die Frauen, die vor allem als Sammlerinnen für die Nahrungssuche tätig waren und sich dadurch eine tiefe Kenntis aller sammelbaren Pflanzen erwarben. Die Überlieferung des alten Erfahrungswissens über die Kenntnisse und Anwendung der Pflanzenheilkunde wurde von den Frauen über mehr als hunderttausend Generationen weitergegeben. Auch Wissen darum, Heilpflanzen und ihre Inhaltsstoffe hinsichtlich ihrer therapeutischen Wirkung zu erforschen, waren darin enthalten. 

In der Pflanzenheilkunde kommen grundsätzlich nur ganze Pflanzen oder Pflanzenteile (Blüten, Blätter, Samen, Rinden, Wurzeln) zur Anwendung. Diese in der Pharmazie Drogen genannten Ausgangsstoffe werden frisch oder als Aufguss bzw. Auskochung (Tee), Saft, Tinktur, Extrakt, Pulver, Ätherisches Öl etc. therapeutisch angewendet.

Die Pflanzenheilkunde basiert auch heute auf der so genannten traditioneller Medizin, d.h. Erfahrungswerte, überliefertes Wissen und Traditionen spielen eine wichtige Rolle. Viele Wirkungen von Heilpflanzen sind nicht wissenschaftlich belegt, dennoch folgt auch die moderne Pflanzenheilkunde den uralten Grundsätzen. Grundsätze, welche ebenso von der heutigen naturwissenschaftlich begründeten Medizin übernommen wurden, indem sie von einer Dosis-Wirkungs-Beziehung ausgeht und ähnliche Krankheitsbilder definiert.  

   

Wer ist online  

Aktuell sind 28 Gäste und keine Mitglieder online

   
© frauennet.ch