Positives Denken gibt mir Kraft

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Die menschliche Natur besteht aus Kraft, Energie und Gefühlen. Ihr Zusammenwirken bestimmt darüber, ob unsere Lebenskraft durch unser Lebensfeuer brennt oder ob wir uns ausgebrannt fühlen.

Der Körper mit seinen Gefühlen gehört zur weiblichen Natur in uns, denn das weibliche Prinzip richtet sich viel mehr nach den Gefühlen als das männliche Prinzip, das sich wegen der Hormone eher nach Kraft und Energie richtet.

In der Natur bestimmen die Gefühle über Kraft und Energie, denn die Gefühle sind mit allem direkt verbunden, was für das Überleben wichtig ist. Gefühle bestimmen über Hunger, Durst und andere körperliche Bedürfnisse, sie können sich als Angst äussern oder als Glücksgefühl. Deshalb sollten wir unsere Kräfte dem Rhytmus des Körpers und unseren Gefühlen anpassen und nicht umgekehrt.

Unser fühlender Körper kann uns Botschaften überbringen oder einfach nur ein positives oder ein negatives Gefühl vermitteln. So können wir erkennen, ob etwas gut oder schlecht für unseren Körper ist.

Um Bestleistungen zu erzielen, müssen wir dem Körper folgen, denn unser Körper muss sich wohlfühlen, damit wir gute Leitungen erbringen können.

Ungute Gefühle können in gute Gefühle verwandelt werden, indem wir uns die richtigen Fragen stellen, denn Fragen sind ein enorm mächtiges Werkzeug, welches alle von uns besitzen.

Fragen haben die Macht, unseren Blickwinkel auf eine Situation oder ein Problem zu verändern. Um erfolgreich zu sein, müssen wir Menschen uns konstruktive Fragen stellen, also Fragen, aus denen wir etwas lernen können. Fragen, die uns weiterbringen anstatt Fragen, die unser Vorankommen lähmen.

Ein Beispiel:

Wenn wir uns etwas vorgenommen haben und es hat nicht gleich geklappt, sind wir oft enttäuscht und auch wütend auf uns selber, anstatt es einfach weiter zu versuchen, bis es irgendwann klappt (wie es unserer eigenen Natur entspricht). Daraus entstehen lähmende Gedanken:

  • Wie konnte ich nur so blöd sein?
  • Was soll ich jetzt machen?
  • Warum immer ich? Warum muss immer alles schief gehen?

Wir stellen uns solche Fragen, obwohl wir selber wissen, dass es keine guten Antworten auf diese Fragen geben kann. Welche Fragen sollten wir uns also statt dessen stellen?

Um ein ungutes Gefühl in ein gutes Gefühl zu verwandeln, können wir uns konstruktivere Fragen stellen, nämlich solche, die auch zu einer guten Antwort führen können. Je besser unsere Fragen sind, umso besser werden die Antworten sein, die uns unser Gehirn darauf geben wird, denn das Gehirn wird immer antworten, egal, welche Frage wir stellen.

Gute Antworten ergeben gute Gefühle. Es ist also müssig, uns Fragen zu stellen, auf die es keine guten Antworten geben kann. Wenn wir uns konstruktive Fragen stellen, die zu einer guten Antwort führen können, verschaffen wir uns auch ein gutes Gefühl. Fragen wie:

  • Was kann ich aus dieser Situation lernen?
  • Was ist das Positive an dieser Situation?
  • Wie kann ich diesen Umstand in einen Vorteil verwandeln?
  • Was könnte ich in Zukunft daran verbessern?
  • Wie könnte ich es anders noch einmal probieren?

Die richtigen Fragen helfen uns dabei, uns auf konstruktive Weise mit unserer eigenen Lebenskraft und damit unserer eigenen Natur zu beschäftigen. Wenn wir unsere Lebenskraft richtig einsetzen, brennt unser Lebensfeuer. Wenn wir unsere Lebenskraft vergeuden, indem wir Fragen stellen, auf die keine guten Antworten möglich sind, wird unsere Lebenskraft ausgebrannt.

Da wir frei wählen können, welche Fragen wir uns stellen, können wir auch jederzeit das Gefühl des Ausgebranntseins umwandeln, so dass unser Lebensfeuer wieder brennt.

Wenn wir uns gut fühlen, sind wir auch zu aussergewöhnlichen Leistungen fähig.

Unsere Lebenskraft drückt sich immer über unseren Körper aus. Dies tut sie mittels Schmerz, Druck, Verkrampfung und Müdigkeit, aber auch Ausdehnung, Leichtigkeit, Freude und Entspannung.

Wenn wir darauf achten, wie sich unser Körper bei jedem Gefühl oder jeder Frage verhält, können wir herausfinden, ob es gut für uns ist und uns Freude beschert oder ob es uns eher lähmt, so dass uns zum Weinen zumute ist. Der beste Gedanke, den wir für unseren Körper denken können, ist, dass wir unseren Körper lieben.

Es steht uns jederzeit frei, uns auszuweinen und danach wieder aufzustehen und weiter zu leben. Voller Lebenskraft und Lebensfreude.

So dass wir uns selber und unseren Körper lieben, uns selber achten, uns selber respektieren und uns auch selber anerkennen.

Dann werden wir auch merken, dass es funktioniert, wenn wir wirklich an uns selber glauben.

Wenn wir uns so akzeptieren, wie wir sind, und dies auch denken: "Ich akzeptiere mich, wie ich bin", dann wird auch unser Körper dies genau so ausdrücken. Wir sind Lebewesen. Wenn wir denken: "Ich akzeptiere mein Wesen voll und ganz", geben wir uns grosse Unterstützung für unser Sein, denn dann denken wir frohgemut: "Ich habe Freude an mir", und die Lebensfreude breitet sich in uns aus.

 

J.P.

   

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